Archiv für die Kategorie ‘Journalismus’
Blog wacht aus Diplomschlaf auf
Okay, ich gebe zu: Es hat gedauert bis ich mich wieder um Die Diplomatin gekümmert habe. Aber jetzt gehts wieder rund, ich versprechs.
Die armen Verbindungen…?!
Wenn man bei Studentenverbindungen anruft und um einen Pressetermin bittet, ist die erste Reaktion oft so: „Sry aber wir haben mit Journalisten schlechte Erfahrungen gemacht.“ Deshalb frage ich mich jetzt ernsthaft: haben wir euch wirklich so missverstanden, ihr armen, armen Verbindungen?
Mein Verstand antwortet: Nein. Denn wenn ihr nichts zu verbergen habt, warum lasst ihr mich dann nicht in eure heiligen Hallen!
Die Angst vorm Schreiben
Es gibt nichts Schlimmeres als vor einem leeren Word-Dokument zu sitzen und nicht zu wissen, was du jetzt schreiben sollst. Die Notizen liegen vor mir, alles ist bereit. Wenn da nicht dieser Staub wäre.
Das Regal hat einen weißen Schimmer und Krümel kleben unter den nackten Füßen fest. Okay, es macht mich wahnsinnig. Ich stehe energisch auf und fange an meine Wohnung zu putzen. Eine Stunde ist vergangen (nicht wundern: meine Wohnung ist sehr, sehr klein). Jetzt kann’s ja endlich losgehen. Hoch motiviert setze ich mich erneut an den Schreibtisch und sehe es schon wieder vor mir: die leere Word-Seite.
Wie soll ich bloß? Was soll ich bloß? Worum geht’s noch mal in dem Artikel? Ich habs vergessen. Ein Blackout der feinsten Art. Der Verdrängungsprozess ist in vollem Gange. Wie es weiter geht? Keine Ahnung. Ist aber höchst wahrscheinlich im Buch „Unter Druck“ zu finden. Geschrieben von einer meiner Professorinnen (Prof. Dr. Friederike Herrmann).
Lese es am besten erstmal ne Weile – so zur Inspiration (versteht sich).