Archiv für die Kategorie ‘Das Dorf’
Eine Spock-Keksdose und R2D2-Eiswürfel
Wer seine Kekse nicht in einer langweiligen Tuppa-Dose aufbewahren möchte, kann sich das hier kaufen.
Oder einen Lichtschwert-Regenschirm.
Oder R2D2-Eiswürfel-Förmchen.
Oder einen aufblasbaren Kapitäns-Sessel.
Oder einen Joda-Rucksack.
Oder einen Tauntaun-Schlafsack.
… oder einfach alles!!
Achja: Ich wünsche mir hiermit ein Teil davon zum Geburtstag oder zur Hochzeit oder zu Weihnachten.
WTF?!
Ich wollte heute mit dem Bischof von Münster sprechen und ihn um eine Stellungnahme bitten, da einer seiner Pfarrer nach 22 Jahren ganz unerwartet zurücktritt.
Da sagt der Pressesprecher mir doch glatt, dass ein Bischof so etwas wie ein Ministerpräsident sei und dass er etwas besseres zu tun habe als der Presse einen Rücktritt zu kommentieren… WTF????!!!!
Mein Kollege fands jedenfalls auch lächerlich.
P.S.: Im Nachhinein bin ich mir übrigens sicher, dass mein Kollege mich mit diesem Auftrag nur ärgern wollte (weil ich neu bin). So nach dem Motto: Hol mir doch bitte mal den Lufthammer. Aber er soll’s mal abwarten. Irgendwann bietet sich mir die Gelegenheit, ihm einen Termin bei FKKlern verdeckt unterzujubeln
Ärgert mich ja schon irgendwie, dass ich so anfällig für so etwas bin. Eine Auflösung der Situation gab’s auch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass er innerlich laut über mich gelacht hat (meine Kollegen denken das auch).
Berhördengang à la Asterix
Ich wollte es ja nie glauben. Aber der Behördengang, den ich gerade erledigen wollte, hat sich zu einer Szene entwickelt, die mir aus “Asterix und Oberlix bei den Römern” unglaublich bekannt vor kam. Nur dass es dieses Mal ich war, die eine der zwölf Prüfungen bestehen musste.
Eigentlich wollte ich lediglich versprochene Bilder von einem Freizeitevent, dass die Stadt geplant hatte, vorbeibringen. Leider war die Person, der ich eben diese versprochen hatte, nicht im Haus. Der Pfötner schickte mich also zu einer Dame, die die Datei im Namen ihres Kollegen entgegen nehmen sollte. Leider konnte diese wiederrum nichts mit meinem USB-Stick anfangen und ging mit mir in die nächste Etage, um eine Kollegin um Hilfe zu bitten. Da sie nicht auffindbar war, wurde die stark geschminkte Dame suchen. Und das machte sie auch. Sie rannte zunächst von einer zur anderen Tür, um Kollegen zu fragen, ob diese wüssten, wo sie die besagte Person befindet. Doch niemand konnte helfen und so nahm die kleine, geschminkte Frau ein Telefon in die Hand und telefonierte einen nach dem anderen ab, um die selbe Frage zu stellen.
Meine Erleichterung beim Satz “Ach, da ist sie ja.” kann man wahrscheinlich erahnen. Mit der Hoffnung, dass ich fünf Minuten später wieder in der Redaktion sitzen werde, gingen wir in das Büro, wo die “Zuständige” meinen USB-Stick vergewaltigte. Sie schob es in verschiedene Ports, schüttelte dann den Kopf und probierte einen anderen Eingang aus – ohne die Hardware zu entfernen…
Ich wurde immer ungeduldiger. Nach zwei Neustarts und einer erfolgreichen Datenübertragung erhielt ich meinen USB-Stick zurück. Und zwar mit den Worten: “Ich habe meinen Computer vorsichtshalber mal vom Netz getrennt.” Nach dem Motto: Wer weiß, welche Viren sich auf Ihrer Hardware verstecken. *schluck*
Später fand ich heraus, dass eine Datei-Einlesung nur auf ihrem Rechner erlaubt ist, weil ansonsten das gesamte Netz des Verbundes verseucht werden könnte (es wären also auch andere Städte betroffen). Von dem Vorschlag, einfach auf jedem Rechner einen Virusscanner zu installieren, wollte die Dame allerdings dann auch nichts wissen. Fortschrittlich!
Eine halbe Stunde später saß ich übrigens wieder in der Redaktion. Obwohl das Rathaus nur zwei Minuten von dort entfernt ist.
Jecken erfolgreich abgewehrt!
Weiberfastnacht ist offiziell vorbei. Doch auch in unserer Redaktion ist der Tag der Narren nicht spurlos vorbei gegangen. Ich weiß nicht wie es meinen Kollegen geht, aber mir ist einfach nur übel.
Wir hätten die Süßigkeiten wohl doch lieber den Kindern geben sollen, statt sie selbst zu essen.
Dinge, die man lieber nicht geschenkt bekommen möchte…
Zeitreise im Büro meines Vaters
Neulich beim Aufräumen im Büro meines Vaters gefunden: Ein Buch aus der Vergangenheit. Wie lange er das wohl schon hat? Und ob man daraus wohl noch etwas lernen kann?
Was gibt’s denn heute zu Essen?
FYI: Bei diesem Fotoshooting wurden keine Tiere verletzt oder gequält. Vielmehr wurde der Hund belohnt und ihm gefiel es im Ofen ganz gut… (schätze ich, weil Emma sich direkt hingelegt hat). Das Shooting hat übrigens nur drei Minuten gedauert
Habt ihr euch verlaufen… ?
… ihr kleinen, süßen Schäfchen?

Heute auf dem Heimweg gesichtet: Geschätzte Hundert Schafe versperren mir die Straße.
Süß: Die besagten Wolltiere scheinen nicht allzu schlau zu sein, denn einige von ihnen haben sich in Gärten und auf hohe Mauern verlaufen. Nur wenige mutige Schäflein wagten den Sprung in die Freiheit und entkamen somit kurzfristig ihrem Schäfer, der schreiend hinterher lief.
Irgendwie erfrischend.
15 Stunden und 31 Minuten vor der Diplomabgabe:
Jetzt ist es fast geschafft: Meine Diplomarbeit liegt gedruckt und gebunden an einem sicheren Ort und wartet darauf morgen von mir abgegeben zu werden.
Aber wie so oft, gibt es auch jetzt mal wieder einige – sagen wir – Komplikationen. Fangen wir mit der Silberhochzeit meiner Eltern an (wo das Übel seinen Lauf nahm). Im Grunde ist eine Silberhochzeit nichts Schlimmes. Man sieht seine verschollen geglaubten Verwandten wieder, tauscht Kindheitserinnerungen aus und betrinkt sich. Letzteres hatte fatale Folgen, wie sich am nächsten Morgen herausstellte. Denn erst als ich ohne die Wirkung des Alkohols aufwachte, bemerkte ich einen penetranten Schmerz in meinem rechten Knie. Ich denke nur: “Ups, das kommt wohl vom kleinen Ausrutscher beim Limbo tanzen.” Und hier verkompliziert sich die Sache: Nun sitze ich in A…en fest und kann nicht Auto fahren.
Das Ende vom Lied: Mein Cousin bringt mich morgen nach Dieburg, damit ich meine Diplomarbeit überhaupt abgeben kann.
Erpresse dein Kind!
Der Schock steht mir wahrscheinlich noch in den Augen. Gerade habe ich erfahren, dass der kleine Bruder meines Freundes erbarmungslos von seinen Eltern erpresst wurde. Grund: er wollte sich Geld für ein Motorrad leihen.
Die Bedingung, die seine Ma alias meine Schwiegermutter ihm stellte, war keine geringere als die, dass er sich für den Schützenverein im Dorf anmelden sollte. Besonders krass, weil “der Kurze” nämlich nichts davon hält wenn Heranwachsende bis Männer in den “besten” Jahren; bis Männer, die ihre besten Jahre längst hinter sich haben, in Uniformen zum Radetzki-Marsch durchs Dorf marschieren. Langer Satz, kurzer Sinn: da er in den Verein eingetreten ist, haben seine Eltern ihm das Geld geliehen.
Besonders ärgerlich an der Sache: “der Kurze” hatte am zweiten Tag nachdem er das Ding zugelassen hatte, einen Unfall. Das Motorrad ist total schrott.



